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Leistung 07 · Spezialgebiet

Begasung:
Wenn Sprühen nicht mehr reicht.

Sitzen Schädlinge tief in der Ware oder im Holz, kommt kein Sprühgerät mehr hin – ein Gas schon. Bei der Begasung wird der befallene Bereich gasdicht abgedichtet und mit einem zugelassenen Begasungsmittel behandelt: Getreidesilos, Lager, Mühlen, Container und Holzobjekte. Das Gas durchdringt die gesamte Schüttung und erfasst Vorratsschädlinge in allen Entwicklungsstadien – vom Ei bis zum Käfer. HM – Schädlingsbekämpfung führt Begasungen streng nach den gesetzlichen Vorgaben durch, mit Absperrung, Messtechnik und dokumentierter Freigabe. Im Einsatz im Mühlviertel, in Oberösterreich und österreichweit.

Silo & Mühle

Silo- und Lagerbegasung

Kornkäfer, Reismehlkäfer und Motten legen ihre Eier direkt ins Getreide – gegen den Befall in der Schüttung richtet kein Sprühverfahren etwas aus. Die Begasung behandelt die gesamte Lagermenge, ohne sie umzulagern.

  • Gasdichte Abdichtung und laufende Konzentrationsmessung
  • Erfasst alle Stadien: Ei, Larve, Puppe, Käfer
  • Ware bleibt verwertbar – praktisch rückstandsfrei
Import & Handel

Containerbegasung

Mit Importware reisen Schädlinge mit – in Paletten, Verpackung und der Ware selbst. Container werden am Stellplatz abgedichtet, begast und nach der Freimessung wieder freigegeben.

  • Behandlung direkt am Container-Stellplatz
  • Belüftung und Freimessung vor der Öffnung
  • Dokumentierte Freigabe für Ihre Unterlagen
Dachstuhl & Denkmal

Holzschädlinge

Wo Holzwurm oder Hausbock großflächig sitzen und Injektion oder Heißluft nicht praktikabel sind, ist die Begasung des eingehausten Objekts die gründlichste Lösung – vom Möbelstück bis zum Raum.

  • Für schwer erreichbaren oder großflächigen Befall
  • Materialschonend – keine mechanische Belastung des Holzes
  • Befundung vorab: Nur aktiver Befall wird behandelt
Sicherheit

Streng geregelt – gut so

Begasungsmittel sind hochwirksam und giftig. Deshalb gehören Begasungen ausschließlich in die Hände speziell geschulter Fachkräfte – mit Absperrung, Warnkennzeichnung und Freigabe erst nach der Freimessung.

  • Durchführung nach den gesetzlichen Vorgaben
  • Abgesperrter, gekennzeichneter Gefahrenbereich
  • Freigabe erst nach dokumentierter Freimessung

Wie läuft eine Begasung ab?

In vier Schritten: abdichten, begasen, freimessen, freigeben. Zuerst wird das Objekt – Silo, Lager, Container oder eingehaustes Holzobjekt – gasdicht verschlossen und der Bereich abgesperrt. Dann wird das Begasungsmittel eingebracht und wirkt je nach Temperatur und Objekt mehrere Tage ein; die Konzentration wird dabei gemessen und dokumentiert. Nach der Einwirkzeit wird belüftet und so lange gemessen, bis der Bereich nachweislich gasfrei ist – erst dann wird er freigegeben.

Der große Vorteil gegenüber Sprüh- und Köderverfahren: Das Gas erreicht jede Ritze und das Innere der Ware. Darum ist die Begasung im Vorratsschutz das Mittel der Wahl, wenn der Befall bereits in der Schüttung sitzt.

Manuel Hildner mit Kollege in Schutzanzügen bei einem Spezialeinsatz
Einsatzfoto · Schutzausrüstung

Klartext vom Meisterbetrieb

Häufige Fragen

Was ist eine Begasung und wann ist sie sinnvoll?

Bei einer Begasung wird ein gasdicht abgedichteter Bereich – Silo, Lager, Container oder ein eingehaustes Objekt – mit einem zugelassenen gasförmigen Mittel behandelt. Sinnvoll ist sie, wenn Schädlinge dort sitzen, wo Sprühen und Ködern nicht hinkommen: tief in der Getreideschüttung, in Importware oder im Inneren von Holz.

Wie lange dauert eine Begasung?

Je nach Objektgröße und Temperatur in der Regel einige Tage bis etwa zwei Wochen – inklusive Einwirkzeit, Belüftung und Freimessung. Den genauen Zeitplan gibt es nach der Besichtigung; in dieser Zeit bleibt der behandelte Bereich gesperrt.

Ist eine Begasung gefährlich?

Die eingesetzten Gase sind giftig – genau deshalb ist die Durchführung streng geregelt und gehört ausschließlich in die Hände geschulter Fachkräfte. Der Bereich wird abgesperrt und gekennzeichnet, die Konzentration laufend gemessen, und freigegeben wird erst, wenn die Freimessung nachweist, dass keine Gasreste mehr vorhanden sind.

Bleiben Rückstände am Getreide oder an Lebensmitteln?

Das im Vorratsschutz übliche Begasungsmittel zerfällt nach der Belüftung praktisch rückstandsfrei – die behandelte Ware bleibt verwertbar. Das ist der Hauptgrund, warum die Begasung bei Getreide und Vorräten das Standardverfahren gegen Befall in der Schüttung ist.

Was kostet eine Begasung?

Das hängt vom Volumen, der Abdichtbarkeit des Objekts und der nötigen Einwirkzeit ab – ein Silo ist anders zu rechnen als ein einzelner Container. Nach einer kostenlosen Ersteinschätzung am Telefon und der Besichtigung bekommen Sie ein klares Angebot.

Befall im Silo, Lager oder Container?

Kostenlose Ersteinschätzung am Telefon – Sie sprechen direkt mit Manuel Hildner.

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